Einige Daten sind für Personen verfügbar, die Bereitschaftsarbeit ausführen. Nach der Sondererhebung über Arbeitsorganisation und Arbeitszeitregelungen betreffen die meisten Null-Stunden-Verträge den Groß- und Einzelhandel (19.900 Beschäftigte) und das verarbeitende Gewerbe (18.800 Beschäftigte). Auf diese beiden Sektoren folgen Bau- und sonstige Dienstleistungstätigkeiten (jeweils 11.400 Mitarbeiter) sowie Immobilien- und Unternehmensunterstützungsdienstleistungen (11.000 Mitarbeiter). Bei den meisten Arbeitnehmern, die auf Abruf arbeiten, handelt es sich um Angestellte (56.300 Personen) oder Arbeiter (47.400 Frauen und Männer), von denen 48 % überwiegend ungelernte Arbeit leisten. Nur 9.400 Personen haben einen “freien Dienstvertrag” (Freier Dienstvertrag) und weitere 8.900 Personen sind Beamte (Statistik Austria 2005). Bei kurzfristigen befristeten Arbeitsverträgen haben fast 55.000 Mitarbeiter Verträge mit einer Laufzeit von weniger als sechs Monaten, während 38.100 Mitarbeiter für bis zu drei Monate und 16.800 für vier bis fünf Monate unter Vertrag genommen wurden. Im Gegensatz zu kurzen Teilzeitverträgen waren es fast ebenso viele Männer (45,5%) als Frauen (54,5%) Verträge mit einer Laufzeit von weniger als sechs Monaten haben. (Statistik Österreich 2007). Die Pauschalvergütung für Überstunden ist nicht nur für Führungskräfte zur vorherrschenden Praxis geworden, sondern gilt auch für nicht geschäftsführende Arbeitnehmer als rechtlich akzeptabel. Als Grundregel für alle Arten von Pauschalvergütungen für zusätzliche Arbeitszeiten dürfen arbeitnehmerische Arbeitnehmer nicht schlechter gestellt sein, als wenn sie durch tatsächliche Überstunden bezahlt werden. Die Arbeitgeber müssen daher bei der Aushandlung von Pauschalverträgen einige Regeln beachten. Die österreichische Debatte über atypische Beschäftigung konzentriert sich vor allem auf sogenannte “Neue Selbstständige”, d.h. Inhaber eines Werkvertrags ohne Gewerbeschein, Personen, die im Rahmen eines “freien Dienstleistungsvertrags” (Freier Dienstvertrag) arbeiten, und Leiharbeitnehmer.

Der Grund dafür ist, dass sowohl neue Selbständige als auch freigestellte Dienstleistungsunternehmer in der Regel wirtschaftlich von ihren Arbeitgebern abhängig sind, aber als Selbständige behandelt werden. Darüber hinaus sind auch Leiharbeitnehmer, Teilzeitbeschäftigte und geringfügig Beschäftigte von Interesse, da der Schwerpunkt der politischen/akademischen Debatte auf Beschäftigungsverhältnissen liegt, die von der “normalen” Standardbeschäftigung abweichen. Angesichts der neuen Rechtslage wird den Arbeitgebern empfohlen, den Mindesttariflohn als Grundgehalt in den Arbeitsverträgen anzugeben. Dies entspricht dem Gesetz und ermöglicht die Nutzung des maximalen finanziellen Spielraums für die Prüfung. Die Arbeitnehmer genießen nach den neuen Vorschriften mehr Transparenz und erhalten eine klare Untermauerung für die Geltendmachung etwaiger Überstunden, die zusätzlich zur Gesamtzahlung geleistet werden. AK plus (2004): Wie kann mein Arbeitsvertrag beendet werden? [Wie kann mein Arbeitsvertrag gekündigt werden?], Informationen zum Arbeitsrecht, Graz September 2004 Kurze befristete Arbeitsverträge, entweder weniger als sechs Monate, weniger als drei Monate oder weniger als einen Monat Die im Arbeitsvertrag vorgesehene Art der Beschäftigung entspricht nicht unbedingt der realen Situation: z.B.

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